Extraversion in der Psychologie - ein kostenloser Selbsttest

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Extraversion in der Psychologie - ein kostenloser Selbsttest

Die Extraversion wurde im Jahr 1921 durch Carl Gustav Jung erstmals definiert. Sie beschreibt im Grunde genommen eine nach außen gerichtet Haltung. Menschen, deren Persönlichkeit über eine hohe Extraversion verfügt, neigen dazu, Austausch mit anderen Menschen und Gruppen als anregend zu empfinden. Klassische Synonyme sind Geselligkeit oder Gesprächigkeit. Als Gegenteil von Extraversion definierte Jung die Introversion. Diese definiert sich auch durch Synonyme wie Zurückhaltung oder Reserviertheit.

Jung legt einen Grundstein in der Psychologie

Mit seinen Forschungen und der Definition der beiden Begriffe legte Jung die Basis für vieles, das heute in der Psychologie rund um das Thema Persönlichkeit als Standard gilt. Über die Jahre nahmen viele andere Psychologen die Forschungen von Jung als Grundlage. Unter anderem wurde beispielsweise der MBTI-Test mit den Ergebnissen von Jung entwickelt. Zudem spielen die Introversion und die Extraversion in Eysencks 3-Typen-Modell oder der Five Factor Inventory eine Rolle.

Besonders wichtig ist in der Psychologie aber heute das Big-Five-Modell. Als Big Five werden allgemein die fünf Dimensionen beschrieben, aus denen sich eine Persönlichkeit zusammensetzt. Introversion und Extraversion werden dabei als zwei Facetten einer Dimension innerhalb der Big Five gezählt. Die anderen vier sind Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit und Neurotizismus.

Auswirkungen der Big Five

Das Big-Five-Modell spielt nicht nur in der Psychologie eine große Rolle, sondern hat auch ganz reale Anwendungen. Mit Hilfe der fünf Persönlichkeitsdimension lassen sich beispielsweise Hinweise auf den späteren beruflichen Erfolg ableiten. Gerade Extraversion und Introversion sind hier nicht selten von besonderer Bedeutung. Menschen, mit großer Extraversion schlagen sich statistisch gesehen häufig gut in Berufen wie Manager oder generell im Handel. Natürlich spielen dabei auch andere Persönlichkeitsdimensionen eine Rolle. Gewissenhaftigkeit, wo oft Synonyme wie Sorgfalt und Organisationstalent angeführt werden, sind in den Branchen ebenfalls von Vorteil. Generell sollten Persönlichkeitsdimension nie nur separat, sondern gemeinsam betrachtet werden, wenn man sich ein gutes Bild von einer Persönlichkeit verschaffen möchte.

MBTI und andere Tests zur Selbstreflexion

Gerade in Hinblick auf die spätere Berufswahl kann es sich lohnen, wenn man in der Lage ist, die eigene Persönlichkeit gut einzuschätzen. Allein die Dimensionen der Big Five und ihre Synonyme zu kennen, reicht dabei allerdings nicht aus. Konkret helfen können Persönlichkeitstests wie zum Beispiel der MBTI-Test. Alternativ bieten sich aber auch Tests wie EPP, NEOFFI oder B5T an. Unabhängig davon, ob man sich für den MBTI oder einen anderen Test entscheidet, sind die Tests immer eine gute Grundlage für eine anschließende Selbstreflexion und Selbsterkenntnis.

Kommentare (1)


spøøky jane
21.12.2016 - 14:53
Ja sehr gut eingeschätzt, so bin ich

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